11. April 2012

Neue Unruhe an den Finanzmärkten

Nach der Euphorie der ersten beiden Börsenmonate 2012 machen nun langsam wieder die kleineren und größeren Probleme der Weltwirtschaft auf sich aufmerksam. Begonnen hat der Stimmungsumschwung mit schlechten Konjunkturdaten aus China und den wieder wachsenden Schuldenproblemen in Spanien. Als dann in der letzten Woche der Arbeitsmarktbericht aus den USA die Erwartungen deutlich verfehlte, kam es zu einem kleinen Kursrutsch. Am gestrigen Dienstag ging es nachbörslich mit dem DAX auf fast 6.500 Punkte, nachdem  wir in diesem Jahr ja schon die Marke von 7.200 Punkten fast erreicht hatten. Im Gegenzug stiegen Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren auf neue Rekordwerte. Die wieder zunehmende Nachfrage nach Sicherheit zeigte sich auch am Kurs des Schweizer Franken. Dieser steig kurzzeitig über die eigentlich von der Schweizer Nationalbank (SNB) festgelegte Marke von 1,20 Franken je Euro. Vermutlich musste die SNB wieder viele neue Franken drucken und im Gegenzug viele Euro aufkaufen, um diesen Kurs zu verteidigen.

Aber es gibt nicht nur schlechte Nachrichten von den Finanzmärkten. So hat sich der Frühindikator der OECD für das Wirtschaftswachstum in den den entwickelten Staaten im Februar überraschend verbessert. Auch die deutsche Wirtschaft scheint sich nach dem kleinen Rücksetzer im 4. Quartal 2011 wieder zu fangen.

Für unsere beiden Guliver Demografie Fonds endete am 30. März das Geschäftsjahr 2011/12. Mit einem Plus von 15,8 Prozent (Wachstum) bzw. 14,5 Prozent (Sicherheit) gehörten unsere Fonds zu den besten vermögensverwaltenden Fonds in Deutschland. Sie wurden von der Wirtschaftswoche als Sieger bei den kleinen Portfolios ausgezeichnet (Link).

In den letzten turbulenten Tagen konnten sogar kleine Kursgewinne erzielt werden. Wir bleiben bei der konservativen Ausrichtung.

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar