26. Oktober 2009

Nr. 103: Konsumenten mit zunehmend schlechter Laune

Letztendlich ist es der Verbraucher, der mit seinen Einkäufen für eine funktionierende Wirtschaft sorgt. Streiken die Verbraucher, bleiben die Unternehmen auf ihren Produkten sitzen. Die Unternehmen müssen früher oder später Mitarbeiter entlassen. Das führt bei den Unternehmen erst einmal dazu, dass die Gewinne wieder steigen. Durch die steigende Arbeitslosigkeit verschlechtert sich die Laune der Verbraucher aber erneut. Und richtig: trotz reduzierter Produktion bleiben die Unternehmen wieder auf einem Teil ihrer Waren sitzen.

Wir erleben derzeit die Phase der wieder besseren Unternehmensgewinne. Gleichzeitig steigt aber die Arbeitslosigkeit und das führt zu einer Verschlechterung des sogenannten Verbrauchervertrauens. Das haben Verbraucherbefragungen in den USA schon vor drei Wochen gezeigt und heute Morgen ist auch der deutsche Konsumklimaindex, der GfK-Index, “überraschend” gefallen.

Aufgrund der hohen Überkapazitäten in der Wirtschaft bleibt die Inflation weiter niedrig, teilweise gehen die Preise sogar zurück. Das gilt für alle wichtigen Wirtschaftsräume.

Trotzdem reden die Notenbanken wieder vermehrt von einem nahenden Ende der extrem niedrigen Zinsen. Begründet wird dies mit der aktuellen Wirtschaftsbelebung. Gespannt wird erwartet, wie gut sich die über 120 Mrd Dollar an neuen US-Staatsanleihen, die in dieser Woche versteigert werden, verkaufen werden. Die Rentenmärkte haben in Vorfeld dieser anstehenden Auktionen erst einmal den Rückwärtsgang fortgesetzt. Das passt mir eigentlich ganz gut, denn durch eine Reihe von Neuinvestitionen in unsere Vermögensbausteine Guliver Sicherheit und Guliver Wachstum, kann ich neue Geld wieder zu höheren Zinsen anlegen.

Wochenrückblick (in Klammern Ergebnisse seit Jahresanfang):

Guliver Sicherheit: -0,84% (+8,6%)
Guliver Wachstum: +0,16% (+16,3%)

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